Scherbenhaufen

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unreife?

du erzählst mir was von unreife, du verzogene Göre? Und ob es was damit zu tun hat, dass man eine abgeschlossene Ausbildung hat, einen vollbezahlten Job taetigt oder Miete bezahlt.
Ja, du bist unreif, wenn du wie ein Alkoholiker an deinem Pc sitzt.
Es ist sogar verdammt albern, die Aggression eines Computerspiels in die Realität einzubauen.
Erzähl mir nicht, wie ich meine Beziehung zu fuehren habe.
Und dein.. derzeitiger Bettgefährte (der durchaus sympathisch ist)... sollte nicht so einen Stuss reden, von verdrehten Augen. Nein, er verdreht nicht die Augen. Es war seine Idee, wie er selbst festgestellt hat.

Die Wut dir gegenüber wenn ich mir dein gönnerhaftes Leben anschaue ist gewaltig. Wie verzogen kann man sein? Schon mal hart gearbeitet? Jeden Tag? Nein? Dann weißt du nicht, wie KO man von seinem Beruf sein kann.
Selbst was großes angeschafft und über ein Jahr daran bezahlt, um später keine Sorgen zu haben? Nein? Dann bereite dich endlich auf deine Zukunft vor. Vielleicht hast du ja eine, wenn du tatsächlich mal etwas durchziehst.


Erzähl mir nie wieder, was ich alles falsch mache, schau dich selbst an. Du lästerst? Versuch es nur,.. deine peinliche -das kann man noch nicht einmal Kritik nennen!- Meinung fällt an mir ab. Es ist... perifärer Unsinn. Werd erwachsen, kleines Mädchen, die Zeit des Teenie-Seins ist vorbei.

Wutenbrannte Walkuere
16.5.08 03:35


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Des Wanderers Verzagen Teil I

Des Wanderers Verzagen Teil I


So weit gekommen, stets ..voran, nie stillgestanden, nur gelaufen. Gedanken an Rast gab es nicht, doch nun verzagt er.

Hat alles gesehen, hat alles gehört, alles gelesen & alles erforscht. Faustus kleiner Bruder ist muede geworden. Gibt er denn auf?

Kämpft noch mit sich, kämpft noch im Traum. Aufzugeben ist kein Ziel. Doch was soll er tun, wenn ganz allein?

Ganz allein, mitnichten einen Freund, einen Begleiter oder gar Verbündeten. Jedoch umgeben von Personen. Sind sie fremd?

Ein wenig vielleicht. Man könnte sie "Familie" nennen, stehen sie ihm doch so nah. Doch Familie schont man, also schweigt er.

Sein Verzagen übers Weiterlaufen treibt ihn an den Rand. Den Rand der Verzweiflung, den Rand des Wahnsinns.

Was er tun wird, fragt er sich. Die Antwort bleibt aus. Nur strahlende Sonne, die ihn kitzelt.

Er schaut hinauf, sucht nach der Lösung. Doch zu finden gibt es keine, denn er hat sie nicht.

Wie soll er sich verhalten? Weiterfahren auf seine Weise? So funktionieren, wie er..s immer tat?

Sein Blick führt ihn fort von der Straße. Sehen die andren Wiesen grüner aus? Möchte er..s wagen?

Mephistos weiterer Schuetzling ist -los. Willenlos, Ahnungslos, Schutzlos. Seinen Gedanken ausgeliefert.

Wird er es schaffen? Ist er hilflos? Seine Kraft ruht ihn ihm, muss sie nur finden. Nicht, dass er..s nicht könnte.

Möchte er denn weiter? Fragte ihn je einer? Nein, warum? Bisher funktionierte er.

Doch dieses Verzagen macht Sorgen, sollte etwas anders werden? Und sie fangen an zu reden, machen Angst und Bang...

Er zweifelt immer mehr. Wo komm ich her, wo muss ich hin? Und das entscheidende Wort ist doch: Ich

Was soll ich tun? Wo soll ich hin? Kann es denn so weitergehen? Und die Zweifel in sein..m Köpfchen machen ihn gar wahnsinnig.

Doch wie er so sitzt und bangt und fürchtet, merkt er, dass es weitergeht. Ohne Gedanke, ohne Ziel, einfach gehen.

Er läuft erneut. Er schafft es wieder. Nicht zu denken, einfach laufen.. Schwindet das Verzagen?



gewidmet...
16.5.08 04:06


ab wann weiß man glück zu schätzen? ab wann ist man glücklich?
23.5.08 22:12





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